Renate Will - „Jugendsozialarbeit kräftig ausgebaut“ – Aber: Zusätzlich mehr Kompetenzen vor Ort nötig

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„Jugendsozialarbeit kräftig ausgebaut“ – Aber: Zusätzlich mehr Kompetenzen vor Ort nötig

10.02.2012

München, 08.02.2012 (lp). Anlässlich der Behandlung des Themas Jugendsozialarbeit in der heutigen Ministerratssitzung haben sich die Sozial- und Bildungspolitiker der FDP-Landtagsfraktion, Brigitte Meyer (Merching) und Renate Will (Baldham) den aktuellen Ausbau der Jugendsozialarbeit an Schulen begrüßt, mahnen jedoch eine weitere Verlagerung von zusätzlichen Kompetenzen an die Schulfamilie vor Ort an:


„Mit dem heutigen Beschluss kommen wir dem erklärten Ziel, bis 2013 1000 neue Stellen in der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) zu schaffen, ein gutes Stück näher. Denn nun können die vom Bund aufgelegten Mittel des Bildungs- und Teilhabepaketes unbürokratisch dorthin geleitet werden, wo sie gebraucht werden und somit für den Ausbau der JaS genutzt werden“, so Meyer wörtlich.

Die Jugendarbeit an Schulen ist eine besonders intensive Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule, bei der sozial benachteiligte junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und gefördert werden. Auch bei schwierigen sozialen und familiären Verhältnissen sollen dadurch die Chancen junger Menschen auf eine eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Lebensgestaltung verbessert werden.

Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Renate Will (Baldham), ergänzte, dass es über die heute beschlossenen Maßnahmen hinaus auch möglich werden müsse, dass Schulen im Rahmen der Eigenverantwortlichen Schule Sozialarbeiter bzw. Sozialpädagogen einstellen können. „Die Schulen brauchen ein eigenes Budget, über das sie selbst entscheiden können, denn die Schule vor Ort weiß am besten, welchen Unterstützungsbedarf sie hat“, betonte Will.