Renate Will - FDP: Kooperationsschulen sichern Schulstandorte

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FDP: Kooperationsschulen sichern Schulstandorte

05.10.2011

München (rf). „Es ist unbestritten, dass durch die demographische Entwicklung ein deutlicher Schülerrückgang zu erwarten ist. Gleichzeitig ist ebenfalls Fakt, dass die Haupt- bzw. Mittelschule in den letzten Jahren deutlich an Schülern verloren hat, da die Eltern Wert auf einen höheren Schulabschluss legen“, kommentiert die bildungspoliti-sche Sprecherin der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag, Renate Will (Baldham) die heute vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) vorgestellte Studie zur Zukunft der wohnortnahen Schule.

Dies sei keine neue Erkenntnis, sondern bereits bei Eintritt der FDP in die Staatsregie-rung 2008 haben die Liberalen erreicht, dass eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Realschule unter einem Dach als Kooperationsmodell ermöglicht wird. Die FDP hat erreicht, dass es in der Zwischenzeit 20 Kooperationsschulen gibt. „Das ist ein erster wichtiger Schritt, um auf den Schülerrückgang, vor allen Dingen in den ländlichen Gebieten, reagieren zu können. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat mir gegenüber signalisiert, dass er zukünftig Kooperationsschulen als alternatives Schulangebot im Freistaat flächendeckend anbieten wird und damit Schulstandorte wohnortnah im länd-lichen Raum sichern. Nur so können wir den Schülerinnen und Schülern den Zugang zu einem Realschulabschluss anbieten und sicherstellen, dass die Schulabbrecherquote weiter gesenkt wird.“
Die Liberalen wollen die Kooperation aus Realschule und Haupt- und Mittelschule weiter entwickeln, damit Kommunen Planungssicherheit erhalten und pädagogisch frag-würdige Experimente, wie die von der SPD und dem BLLV geforderte Gemeinschafts-schule, nicht realisiert werden. „Denn es ist erwiesen, dass die abschlussbezogene För-derung in einem differenzierten Schulsystem im Gegensatz zu integrierenden Schulfor-men deutlich besser gesichert ist. Unsere Bildungspolitik sorgt dafür, dass alle Schüle-rinnen und Schüler Zugang zu passgenauen Schulabschlüssen haben, damit sie sowohl im Beruf als auch an den Hochschulen Erfolg haben“, so Will abschließend

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